Nach der Auslieferung war bei mir die gesamte Festplatte durch eine Partition mit Mac OS X belegt. Da ich Linux parallel installieren wollte (statt z.B.
Fink zu benutzen) musste ich die Festplatte zuerst neu partitionieren.
Debian Installer:
Nr. 1 23 KB Apple
134,2 MB UNUSED
Nr. 3 10,6 GB hfs+ MAC OS X
134,2 MB UNUSED
Nr. 5 26,7 GB hfs+ DATA
Nr. 2 1 MB NEWWorld BOOT-Partition
Nr. 4 500 MB Swap
Nr. 6 10 GB EXT3 Debian Sarge
Nr. 7 10 GB EXT3 Ubuntu
Ich weiß bisher nicht warum zwischen den Partition derart große Lücken sind und mittlerweile würde ich für den Datenaustausch zwischen OSX und Linux keine hfs+ sondern eine ext2 oder ext3 Partition benutzen.
Die Installation ist eigentlich ziemlich selbsterklärend, erste Installations CD einlegen, von dieser Booten ('c' gedrückt halten). Bei der Installation darauf achten mindestens 2 Bereiche auf der Festplatte einzurichten (einen für OSX und einen freien für die Linux Installation(en). Außerdem gibt es eine (etwas versteckte) Option eine angepasste Installation durchzuführen bei der man die Liste der zu installierenden Programm verändern kann.
Falls man unter OSX ext2 / ext3 Partitionen mounten möchte nach der Installation noch schnell
Mac OS X Ext2 Filesystem installieren.
Wenn man den Installer den verfügbaren Platz selbst partitionieren lässt hat man innerhalb weniger Minuten ein laufendes System.
Wie Ubuntu, allerdings musste man die Konfiguration der Graphikkarte unter X noch anpassen.
30-06-2006 00.42
Der Bootmanger yaboot wird über /etc/yaboot.conf konfiguriert und Änderungen werden mit ybin übernommen.
boot=/dev/hda2
device=/pci@f4000000/ata-6@d/disk@0:
partition=6
root=/dev/hda6
timeout=100
install=/usr/lib/yaboot/yaboot
magicboot=/usr/lib/yaboot/ofboot
enablecdboot
macosx=/dev/hda3
#defaultos=macosx
image=/boot/vmlinux
label=Sarge_my_kernel
read-only
image=/boot/vmlinux-2.6.8-powerpc
label=Sarge_default_kernel
read-only
initrd=/boot/initrd.img-2.6.8-powerpc
image=/pci@f4000000/ata-6@d/disk@0:7,/boot/vmlinux
label=Second_Linux_Installation
root=/pci@f4000000/ata-6@d/disk@0:7
append="root=/dev/hda7 ro quiet splash"
initrd=/pci@f4000000/ata-6@d/disk@0:7,/boot/initrd.img
Das ist meine momentane
iBook G4 Kernel Config für Kernel vor 2.6.17, meine
iBook G4 Kernel Config für Kernel ab 2.6.17.
Interessante Module die zur Zeit bei mir geladen sind:
agpgart
apm_emu
bcm43xx
cdrom
ehci_hcd
evdev
firmware_class
hfsplus
ide_cd
ieee80211
ieee80211_crypt
ieee80211softmac
ohci_hcd
radeon
sbp2
scsi_mod
snd
snd_mixer_oss
snd_page_alloc
snd_pcm
snd_pcm_oss
snd_powermac
snd_timer
soundcore
sungem
sungem_phy
therm_adt746x
tsdev
uninorth_agp
unix
usbhid
zlib_deflate
In der Hoffnung dass die Festplatte dann seltener anspringt habe ich mein Linux Dateisystem mit der Option noatime gemountet. Unter Umständen wäre auch ein Wechsel zurück auf ext2 hilfreich, scheint mir im Gegensatz zu atime aber handfeste Nachteile zu haben.
Außerdem habe eine eigene Partition zum Datenaustausch angelegt. Praktischerweise scheint Linux auf HFS Plus sowohl lesend als auch schreibend zugreifen zu können.
/etc/fstab
/dev/hda6 / ext3 defaults,errors=remount-ro,noatime 0 1
/dev/hda4 none swap sw 0 0
/dev/hdc /cdrom iso9660 ro,user,noauto 0 0
/dev/hda3 /macos/ hfsplus ro,noauto,noatime 0 0
/dev/hda5 /data hfsplus rw,auto,users,noatime 0 0
/dev/sda1 /usbstore vfat rw,noauto,users 0 0
Manchmal darf ich aber auf die HFS Plus nicht mehr Schreiben. Dann hilft es unter OSX einen Filecheck laufen zu lassen. Angeblich hilft auch
hfsplus zu installieren und einmalig hpmount /dev/hdaX aufzurufen. Hat bei mir allerdings nie funktioniert. Man sollte wohl auf jeden Fall das
Journal deaktivieren.
diskutil disablejournal /
Wie bereits erwähnt ist eine andere Möglichkeit einfach ext2 / ext3 zum Datenaustausch zu nutzen.
Section "Monitor"
Identifier "Generic Monitor"
Option "DPMS"
# Trouble with recent ati driver
# HorizSync 28-51
# VertRefresh 43-60
EndSection
Section "Device"
Identifier "ATI Radeon Mobility 9200 M9+ (RV250)"
Driver "radeon"
BusID "PCI:0:16:0"
Option "UseFBDev" "true"
Option "AGPMode" "4"
# introduced for vga output
Option "MacModel" "iBook"
Option "SWcursor" "on"
EndSection
Im Kernel
CONFIG_FB_RADEON=y
einschalten.
Der VGA Ausgang hat bei meinem alten Xserver aber nicht richtig funktioniert. Angeblich ist es mit Xorg 6.8.2 aber kein Problem (Xorg 6.9 hingegen vielleicht schon).
Mit einem aktuellen xorg samt aktuellem ATI Treiber funktionert der VGA Ausgang jetzt.
# xrandr --output --VGA-0 --auto
# xrandr -q
Screen 0: minimum 320 x 200, current 1024 x 768, maximum 1400 x 1200
LVDS connected 1024x768+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 246mm x 184mm
1024x768 60.0*+
800x600 60.3
640x480 59.9
VGA-0 connected 1024x768+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 408mm x 300mm
1400x1050 60.0 +
1280x1024 75.0 59.9
1280x960 59.9
1152x864 75.0 74.8
1024x768 75.1 70.1 60.0*
832x624 74.6
800x600 72.2 75.0 60.3 56.2
640x480 75.0 72.8 66.7 60.0
720x400 70.1
S-video disconnected (normal left inverted right x axis y axis)
# xrandr --auto --output VGA-0 --mode 1400x1050 --output LVDS --off
# xrandr --auto --output VGA-0 --off

Die Tastaturbelegung eines iBooks mit deutscher Tastaturbelegung ist nach der Installation wahrscheinlich nicht richtig.
dpkg-reconfigure console-data
Looking for keymap to install:
mac-ibook-de
Fertig - außer es schlägt mit solch einer Meldung fehl:
/usr/share/keymaps/mac/mac-ibook-de.kmap.gz:310: syntax error
syntax error in map file
key bindings not changed
Loading /etc/console/boottime.kmap.gz
Siehe
Debian Bug #299577
Im Augenblick gibt es anscheinend wohl noch kein fertiges Layout für ein iBook mit deutscher Tastatur,
Debian Bug #291699 enthält aber einen Patch.
Section "InputDevice"
Identifier "Generic Keyboard"
Driver "keyboard"
Option "CoreKeyboard"
Option "XkbRules" "xfree86"
Option "XkbModel" "pc105"
Option "XkbLayout" "de"
Option "XkbVariant" "nodeadkeys"
Option "AutoRepeat" "250 20"
EndSection
- cpufreqd danach sollte im Batteriebetrieb /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/cpuinfo_cur_freq eine deutlich verlangsamte CPU anzeigen.
- gnome-applets beinhaltet ein Modul zum Anzeigen der Restlaufzeit der Batterie (benötigt Modul apm_emu).
- pbbuttonsd

Auf das Trackpad tippen löst keinen linken Mausklick mehr aus
/etc/pbbuttonsd.conf
# [MODULE PMAC]
TPMODE = notap
Mit F10 und F11 mittlere und rechte Maustaste emulieren:
echo 1 > /proc/sys/dev/mac_hid/mouse_button_emulation
echo 68 > /proc/sys/dev/mac_hid/mouse_button2_keycode
echo 87 > /proc/sys/dev/mac_hid/mouse_button3_keycode
Einstellungen dauerhaft setzten:
/etc/sysctl.conf
dev.mac_hid.mouse_button_emulation=1
dev.mac_hid.mouse_button2_keycode=68 # F10: middle button
dev.mac_hid.mouse_button3_keycode=87 # F11: right button

Mit Kernel 2.6.13.3 wechselt mein iBook problemlos in den Schlafmodus, sogar mit aktiviertem GLX und DRI. Wichtig ist dass
Option "AGPMode" "4"
gesetzt ist sonst stürzt das iBook, einige Sekunden nachdem es aus dem Sleep kommt, ab.
Mir ist irgendwann mal aufgefallen, dass das das DVD Laufwerk regelmäßig anlief, wenn eine CD / DVD im Laufwerk eingelegt war.
Der Schuldig war relativ schnell gefunden:
hald-addon-storage: polling /dev/hdc
Siehe auch
Fehler #370186.
# hal-device
udi = '/org/freedesktop/Hal/devices/storage_model_MATSHITACD_RW_CW_8123'
storage.media_check_enabled = true (bool)
info.addons = { 'hald-addon-storage' } (string list)
Um für dieses Laufwerk den
info.addons
Eintrag zu leeren, reicht es folgende Datei unter
/etc/hal/fdi/policy/ignore_my_cdrom.fdi anzulegen.
03-05-2010 00.55
In der Default Einstellung wartet der DHCP Klient sehr lange wenn er keinen DHCP Server findet. Wenn kein DHCP Server verfügbar verlängert das natürlich die Zeit bis das iBook fertig gebootet hat.
/etc/dhcp3/dhclient.conf
timeout 45;
retry 30;

Bevor die eingebaute Airport Extreme Karte unter Linux unterstützt wurde habe ich mit dem USB WLAN Stick
D-Link DWL-122 und
linux-wlan-ng gearbeitet.
apt-get install linux-wlan-ng linux-wlan-ng-firmware linux-wlan-ng-firmware-files linux-wlan-ng-source
cd /tmp/; linux-wlan-ng-build-firmware-deb
dpkg -i ./linux-wlan-ng-firmware-files_0.2.5+dfsg+prism2dl-1etch1_all.deb
cd /usr/src/; tar xjf linux-wlan-ng.tar.bz2
module-assistant auto-install linux-wlan-ng
modprobe p80211
modprobe prism2_usb prism2_doreset=1
Mögliche Probleme:
-
config.h not found
Eine leere Datei mit diesem Namen anlegen
touch /usr/src/linux/include/linux/config.h
-
p80211: Unknown symbol wireless_send_event
Dem Kernel fehlt die Unterstützung für drahtlose Netzwerke. Folgende Optionen sollte gesetzt werden:
CONFIG_NET_RADIO=y
CONFIG_NET_WIRELESS=y
So tritt man einem WLAN namens WLAN1 bei:
wlanctl-ng wlan0 lnxreq_ifstate ifstate=disable
wlanctl-ng wlan0 lnxreq_ifstate ifstate=enable
wlanctl-ng wlan0 lnxreq_autojoin ssid=WLAN1 authtype=opensystem
ifconfig wlan0 up
dhclient wlan0
Den Treiber gibt es hier:
Airport Extreme Linux und noch eine
Anleitung Airport Extreme Linux.
Ab Kernel 2.6.17 ist der Treiber für die Airport Extreme Karte (bcm43xx) schon im Kernel. Wenn man das Modul erfolgreich geladen hat (benötigt Firmware Dateien die man sich vorher besorgen muss) fehlt nur noch eine schöne
/etc/network/interfaces
auto eth2
iface eth2 inet dhcp
wireless_essid YOUR_SSID
## for web "security"
#wireless_enc on
#wireless_key ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
## script to be run afterwards?
#up /usr/local/bin/optional/script/eg/for/vpn
Man ist auf der sichereren Seite wenn man seinen Netzwerkdevices statische Namen zuordnet (z.B. über eine udev-Regel). Ansonsten kann es passieren dass das eingebaute Firewire sich das eth2 Device schnappt.
# cat /etc/udev/rules.d/local-interfaces.rules
KERNEL="eth*", SYSFS{address}="00:48:54:55:af:00", NAME="mywlan"
(MAC Adresse klein schreiben!)
Kürzlich hatte ich auch diesen Fehler:
kernel: SoftMAC: Open Authentication with 01:23:45:67:89:00 failed, error code: 13
Geholfen hat im WLAN Accesspoint die WEP Authentifikation (nicht die WEP Verschlüsselung) auszuschalten.
12-05-2007 21.02